Bei der Akkuherstellung fällt einiges an CO2 an. Es kursieren dabei unterschiedliche Zahlen. Basis ist oftmals eine Schätzung, da sich kein Hersteller gerne in die Karten sehen lässt. Nun wurde eine neue Studie veröffentlicht, in der die Herstellung der Batterie für das Elektroauto deutlich weniger umweltschädlich dargestellt wird als in den bisherigen Veröffentlichungen.

Viele, die sich grundsätzlich für Elektroautos interessieren, sind oftmals abgeschreckt von den hohen Preisen für die Anschaffung. Auch bei mir sorgte das erst einmal für Stirnrunzeln. Kann und will ich mir das leisten? Nach nun fast einem Jahr und 27.000 km Fahrleistung kann ich die Kosten etwas besser einordnen und aufschlüsseln

Der bekannte Comedian Mario Barth hat sich bei RTL am Thema Elektroauto versucht. Beim Versuch ist es leider auch geblieben. Man darf dabei sicher nicht vergessen das es sich bei Herrn Barth nur um einen Komiker handelt. Er ist in keinster Weise Fachmann was dieses Thema betrifft.
Zudem bereitet er das Thema für die Zielgruppe bei RTL sehr vereinfacht auf. Auf versucht lustige Art meint er abgedroschene Vorurteile, untermalt von sogenannten Experten, unters Volk bringen zu müssen.

Die Akkuherstellung scheint schlimmer zu sein als die Erdölgewinnung. Diesen Eindruck könnte man gewinnen wenn man sich die zahlreichen Statements zu den furchtbaren Umweltschäden durch die Akkuherstellung zu Gemüte führt. Wie sauber ist die Erdölgewinnung? Ist sie vielleicht sogar das kleinere Übel. Schauen wir uns das mal näher an

Dieselfahrverbote, CO2 Steuer, Schlagworte die immer wieder im direkten Zusammenhand mit dem Elektroauto genannt werden. Sündenbock Elektroauto, so könnte man es auf einen Nenner bringen. Dabei ist das Elektroauto nicht Ursache für ein Dieselfahrverbot oder die mögliche Einführung einer CO2 Steuer. Es ist allenfalls Teil der Lösung.

Die Dieselfahrverbote

Dieselfahrverbote werden doch nur eingeführt, weil der Staat die Elektroautos durchdrücken will. Oder weil die deutsche Umwelthilfe sich einen Spaß draus macht, Dieselfahrverbote zu erwirken. Doch in der Beziehung ist die deutsche Umwelthilfe nicht das schuldige Element.

Auch das Elektroauto ist nun mal so überhaupt nicht schuld an den diskutierten Dieselfahrverboten. Es wäre nur eine Lösung für Alle, die sich keinen Kopf mehr über irgendwelche Abgaswerte machen möchten. Lokal emissionsfrei in die Innenstadt, ohne Probleme, möglich im Elektroauto.

Ihr mit euren Elektroautos, ich bleib weiter bei meinem Diesel, da könnt ihr noch so oft von Fahrverboten labern.

So oder ähnlich lese ich das immer wieder in den sozialen Medien. Sämtliche Diskussionen verlaufen jedoch regelmäßig im Sande, da dem ursprünglichen Kritiker die Argumente fehlen. Schade. Aber für mich auch ein Zeichen, das die Unzufriedenheit der Dieselfahrer einfach einen Sündenbock, ein Ventil, sucht, um den Unmut über die Eingriffe in ihre Freiheit kund zu tun. Ohne greifbare Argumente.
Auch ich hab mich geärgert, als ich meinen Diesel weit unter Wert verkaufen musste. Aber ich habe mich ganz bewusst zu diesem Schritt entschlossen und mir auch entsprechend Gedanken gemacht, ob ein Verbrenner noch weiter Sinn macht. Für mich ein ganz klares Nein.

Den Ursprung nahm das ganze Drama um den Diesel, mit den Betrügereien der Dieselhersteller. Erst nach Aufdeckung der diversen Schummelsoftware Eingriffe nahm man sich des Themas so richtig an. Also eigentlich sollte sich der Unmut gegen die Hersteller, vielleicht noch gegen die Politik richten. Jedoch hat der Einzelne keine Chance bei den Herstellern Ansprüche durchzusetzen. Und seine Unzufriedenheit prallt beim Kundenservice einfach nur ab. Also sucht man sich einen Sündenbock, das Elektroauto.

Die CO2-Steuer

Eigentlich genau das selbe Thema wie oben beim Dieselfahrverbot. Vielleicht gibt es hier noch etwas mehr Bezug zur Elektromobilität. In vielen Berichten wird als Grund für eine CO2-Steuer ein Wandel der Mobilität zu neuen Technologien angesprochen. Das ist zur Zeit sicher auch die Elektromobilität.

In meinen Augen, ist es jedoch ein großer Fehler der Politik, mit Strafmaßnahmen die Menschen zum Wechsel zu einem Elektroauto treiben zu wollen. Sowas hat bisher in den seltensten Fällen funktioniert und man erreicht oft das genaue Gegenteil. Man schürt noch mehr Unzufriedenheit, die Ablehnung steigt.

Zielführender wäre im Falle der individuellen Mobilität eine Art Belohnungsmodell. Man hat ja schon mal die Kraftfahrzeugsteuer-Befreiung für 10 Jahre. Die kommt gut an, ist auch den meisten bekannt. Dann die Förderung beim Kauf eines Elektroautos, die wird gern mitgenommen, wird jedoch die wenigsten vom Kauf überzeugen. Eine Fördermöglichkeit, die aktuell sicher noch einige mehr überzeugen könnte, wäre der Strompreis an den öffentlichen Ladesäulen. Oder ggf. auch an Ladpunkten im privaten Haushalt. An den öffentlichen Säulen nähern wir uns ja inzwischen mit den Stromtarifen, den umgerechneten Kilometerpreisen, wie sie beim Diesel entstehen. Das ist natürlich kontraproduktiv. Geld spielt nun mal eine große Rolle. Auch wenn man sagt, der Staat solle so wenig wie möglich regulieren, in diesem Fall, wäre ein steuerndes Eingreifen wünschenswert.

Handlungsspielraum hätte man beispielsweise über die Stromsteuer, welche man für einen begrenzten Zeitraum für den Fahrstrom senken könnte. Aber, nachdem in den Steuerschätzungen für die nächsten Jahre sinkende Einnahmen prognostiziert sind, wird das wohl nichts.

Die Chancen für die Einführung einer CO2-Steuer steigen eher noch. Ob es zu einer Umlage auf die Treibstoffkosten kommt, ob man es über die Kraftfahrzeugsteuer regeln will. Alles noch stochern im Trüben.

Für die Allgemeinheit steht jedoch jetzt schon fest, die Politik will das Elektroauto mit allen Mitteln durchdrücken. Und manche sind auch noch so blöd und kaufen sich so eine Karre. Das die Beweggründe oftmals ganz andere sind, soweit geht die Denke dann nicht.

Elektroauto-Bashing ist in.

Entgegen der Meinung vieler Zweifler, eine Langstrecke im Elektroauto ist problemlos möglich. So geschehen bei mir, vergangene Woche Regensburg- Hamburg – und zurück. Ohne liegenzubleiben. Keine Wartezeiten an Ladesäulen (fast). Eine Reisezeit von mehreren Tagen war auch nicht zu ertragen. Langstrecke im Elektroauto ist möglich, entspannend und kostengünstig.

730 km einfache Strecke

Das sind die nackten Zahlen der Entfernung. Sowas fahr ich, zugegeben, jetzt nicht jede Woche. Eher drei- vielleicht viermal im Jahr. Mein Ioniq hat jetzt im Frühjahr eine Reichweite von maximal 215 Kilometer laut Anzeige, die in der Regel aber recht gut passt. Das heißt, nein, durchfahren kann ich da nicht. Viele Kritiker bemängeln ja gerade dies. Die Möglichkeit diese Strecke in einem Rutsch zu fahren ist beim Ioniq nicht möglich. Das stimmt. Für mich und die meisten anderen Menschen muss ein Auto sowas aber auch gar nicht können. Ich bin doch nicht verrückt und setze mich 8 Stunden ohne Pause ans Lenkrad. Alleine meine Blase macht mir da mehrmals einen Strich durch die Rechnung. Und hungrig bin ich auch gerne mal.

Es gibt nicht genügend Ladesäulen

Doch! Ich war an den meisten Ladesäulen oder auch Ladeparks alleine mit meinem Ioniq. Also es hätten da schon noch ein paar Fahrzeuge Platz. Ich hab mir die Route einmal grob mit abetterrouteplanner vorplanen lassen. Dann die vorgeschlagenen Ladesäulen gecheckt und bei Bedarf gegen, in meinen Augen, sinnvollere oder günstigere Ladestopps getauscht. So hatte ich meine Routenplanung, mit Alternativlademöglichkeiten, falls am Ladestop nur eine Säule vorhanden ist und die wirklich besetzt wäre. Ich hatte auf Hin- und Rückweg keine einzige defekte Ladesäule. Halt, das ist gelogen. Am Ionity Ladepark Himmelkron waren zwei von vier Ladesäulen ausser Betrieb.
Besetzt war eine einzige Säule. Ausgerechnet die letzte Ladesäule auf der Rückreise. Sonst hätte ich schreiben können das es völlig problemlos war. Die allego Säule in Wernberg war durch einen BMW i3 besetzt. Der Fahrer war nicht am Fahrzeug, die Säule zeigt keinen Ladezustand an, der BMW äußert sich auch nicht über den Fortschritt der Ladung. So haben wir uns entschieden einen Umweg von 10 Kilometern in Kauf zu nehmen und zu Fastnet Schmidgaden zu fahren. Dort war dann meine Alternativlademöglichkeit frei.
In dem Zusammenhang hätte ich mir gewünscht etwas Informationen zu haben, ob sich ein Warten vor Ort in Wernberg gelohnt hätte. Wenn ich das Fahrzeug verlasse lege ich meist eine Ladescheibe ins Fahrzeug mit einer Handynummer unter der ich erreichbar bin. So könnte ich für einen etwaigen Ladewilligen Auskunft erteilen wie lange ich noch laden möchte.

Mit einem Elektroauto brauchst du Tagelang für Langstrecke

Reisezeit für 730 km waren einmal 11 Stunden und das andere mal knapp über 10 Stunden. Das ist länger als mit einem Verbrenner. Geschätzt würde ich sagen das der Zeitverlust durch die Ladepausen etwa 1,5 Stunden betragen hat. War dies ein Problem? Auf keinen Fall. Es hat wesentlich dazu beigetragen viel entspannter am Zielort anzukommen. Ich weiß nicht woran es genau gelegen hat. Sind es die vielen Helferlein im Ioniq die mich entspannter Reisen lassen? Oder sind es einfach die relativ kurzen Etappen von ca 150 Kilometern. Man hat eben immer als nächstes Ziel einen wenig weit entfernten Ort. Vermutlich macht diese Aufteilung in kleine Häppchen für den Kopf die ganze Reise einfacher. Wenn ich unter Zeitdruck reise, mag das anders aussehen. Bei einer geplanten Urlaubsfahrt berücksichtigt man die Zeitdauer ja von vornherein. Da mache ich mir wegen dieser Verzögerung gar keinen Kopf.

Der Ioniq und sein Ladeverhalten

Gespannt war ich, wie sich die wiederholenden Schnellladungen auf den Ioniq auswirken. Fällt er in der Ladeleistung deutlich ab? Schließlich kühlt er die Batterie nur mit Luft aus dem Innenraum. Was man tatsächlich merkt, dass beim wiederholten DC-Laden der Lüfter deutlich mehr Arbeit verrichtet. Im Stand dann durchaus hörbar. Die Ladeleistung an den Ionity Chargern war aber auch nach 500 Kilometern immer noch bei über 65 kW. Absolut überzeugend. Einmal gab es einen Ladeabbruch an einer ABB-Säule. Wer der Auslöser war konnte ich jedoch nicht feststellen. Hatte ich aber schon einmal an einer anderen ABB-Säule. Als Meldung stand auf dem Display “Der Not-Aus-Schalter wurde betätigt”.
Schnellladefähigkeit auf Langstrecke, ein klares Plus für den Ioniq. Wie man jetzt erfahren hat, sieht das beim zukünftig erhältlichen Ioniq Facelift leider anders aus.


Fazit

Langstrecke im Elektroauto funktioniert. Bezogen auf den Ioniq kann man sagen, er hat zwar mit die kleinste Batterie aktuell, aber er lädt eben ordentlich schnell. Ein Tesla wäre für Langstrecke sicherlich deutlich besser geeignet. Allerdings für einen ordentlichen Expresszuschlag. Den will ich mir nicht leisten, für die paar mal, die ich tatsächlich Langstrecke fahre.

Kurzum, eigentlich sollte man darüber kein Wort verlieren müssen. Ein Elektroauto ist ein volltaugliches Fahrzeug. Langstrecke ist auch kein Abenteuer mehr. Man muss es nur einfach machen und sich vorher darüber klar sein dass es ein wenig mehr Zeit benötigt.

Für mich sind die häufigeren Ladepausen kein Nachteil. Skeptiker werden sich auch durch einen solchen Praxisbericht nicht überzeugen lassen. Meistens sind die Meinungen da zu festgefahren. Für alle Interessierten sei gesagt:

Elektromobilität funktioniert, auch auf Langstrecke

Es entwickelt sich zur Zeit eine eher ungute Rivalität. Die Meinungsunterschiede zwischen Elektroautofahrer und Verbrennerfahrer nehmen zu. Es führt allerdings in keiner Hinsicht weiter, sich gegenseitig zu bekriegen. Ziel sollte sein, durch Argumente zu überzeugen und keinen Keil zwischen diese beiden Technologien zu treiben, die noch über Jahrzehnte nebeneinander existieren werden.

Was steckt hinter den Anfeindungen

Man könnte manchmal meinen, es handelt sich um eine regelrechte Verschwörung gegen die Elektromobilität.
Viele machen die Elektromobilität verantwortlich für die Dieselfahrverbote. Aber das steht in keinerlei Zusammenhang. Man sucht den schwarzen Peter bei den Elektromobilisten.

Seltsamerweise wird mit keiner Silbe erwähnt, dass die Problematik ihren Anfang bei der verbotswidrigen Manipulation von Software, in Dieselfahrzeugen des Volkswagen Konzerns lag. Das brachte diese nun nicht mehr enden wollende Diskussion um den Diesel ins Rollen.
Fahrverbote gegen Dieselfahrer sind momentan der Gipfel der Maßnahmen. Fahrverbote die nicht von Fahrern von Elektroautos gefordert werden.

In den letzten Wochen und Monaten verlegt man sich zunehmend darauf, den Schuldigen bei den Elektroauto Befürwortern zu suchen. Vermutlich weil man gegen die Autohersteller nicht ankommt. Sie sitzen die Problematik aus, oder wollen neue Geschäfte generieren. Um in die Elektromobilität einzusteigen, fehlen schlicht die verfügbaren und konkurrenzfähigen Fahrzeuge. Sie kommen, jedoch erst in einigen Monaten, wenn nicht Jahren. Solange richtet sich der Zorn der Diesel Fahrer jetzt gegen die Elektromobilität. Weil man sie angeblich zum Elektroauto zwingen will. Dem ist jedoch in keinster Weise so. Jeder kann nach wie vor das Auto kaufen das seinen Ansprüchen am besten entspricht.

Es wird sich also bekriegt und beleidigt was das Zeug hält. Aber das bringt uns keinen Schritt weiter. Weder in die eine noch in die andere Richtung.

Was also tun? Fair und offen miteinander umgehen. Es geht doch nur um eine Einstellung wohin wir uns entwickeln und was die Zukunft sein wird.
Ich bin überzeugt, dass sich Elektroautos durchsetzen werden. Aber nicht dieses Jahr und vermutlich auch nicht die nächsten zehn Jahre. Verbrenner wird es noch lange zusätzlich geben. Sie sind aktuell noch deutlich günstiger. In hoher Stückzahl und Modellvielfalt verfügbar. Und jeder findet ein Auto das perfekt für ihn passt.

Also kein Grund Angst zu haben, das plötzlich nur noch Elektrofahrzeuge zur Verfügung stehen werden. Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Etwas Gelassenheit und Offenheit gegenüber neuer Technik helfen weiter.

Kein Fahrer eines Elektroautos will jemanden seinen Diesel verbieten.

Vorurteile und gesteuerte Fake-News

Die Vorurteile die immer wieder angebracht werden habe ich bereits in den vergangenen Artikeln aufgegriffen.
Teilweise wird sogar ganz bewusst mit Unwahrheiten Stimmung gemacht.
In den sozialen Medien werden diese polemischen Artikel natürlich gern aufgenommen und als Tatsachen dargestellt. Auch wenn man versucht dies mit Fakten zu widerlegen… man dringt nicht durch.

Man kann dahinter nun eine Verschwörung vermuten, oder es ist einfach nur eine Blockadehaltung. Auffällig ist jedenfalls, dass viel Gegenwind aus der Ecke der Anhängerschaft einer bestimmten Ecke kommt. Menschen, die oft generell Angst vor Neuem und Fremden haben. Ich möchte natürlich nicht jedem Kritiker diese Einstellung unterstellen. Es ist nur eine gewisse Häufung festzustellen.

Vielleicht aber ist es gar nicht mal die Masse die gegen Elektromobilität eingestellt ist. Es kann sein das nur eine Minderheit umso mehr lautstark dagegen Position bezieht. Ich will hoffen das nicht die Mehrheit der Bevölkerung so an stark an Bewährtem festhalten will. So feindlich gegenüber fortschrittlichen Techniken eingestellt ist.

Wirklich bedenklich finde ich in der Tat die zögerliche Vorgehensweise unserer deutschen Automobilhersteller beim Wandel zur Elektromobilität. Wir drohen den Anschluss zu verlieren. Zugegebenermaßen gibt es noch einige andere internationale Hersteller die den Wege ebenfalls nicht gehen wollen. Ich sehe diese strategische Entscheidung für falsch und fatal. Der Wandel vom Verbrenner zum Elektroauto ist fundamental und nicht mehr aufzuhalten.

Diskutieren kann man über Alles. Aber fair sollte es bleiben.

In den sozialen Medien nimmt das Elektroauto Bashing immer mehr zu. Die Gründe dafür sind verschieden, zum Teil vielleicht noch nachvollziehbar. Aber oftmals ist es wirklich nur ein Gemotze, ohne jeglichen Hintergrund. Warum ist das so? Warum wird dermaßen vehement gegen die Elektromobilität geschimpft?

Des deutschen liebstes Kind –
das Auto

Das Auto. Statussymbol und Spielzeug. Manchmal einfach auch nur Fortbewegungsmittel. Das Thema Auto ist auf jeden Fall sehr emotional besetzt. Jahrzehntelang war alles gut. Immer größer, immer mehr PS bzw. kW und immer mehr SUV. SUV, ist das was der Kunde will, laut unseren Automobilherstellern.
Und jetzt kommen da also diese Elektroautos und machen die althergebrachten Verbrenner madig.
So geht das aber nicht. Oft gewinnt man den Eindruck als ob man jemanden dadurch sein Spielzeug kaputt machen würde. Keiner will jedoch irgendjemanden sein Auto wegnehmen. Soll und kann jeder fahren, was er will und was er für richtig hält. Aber Nachdenken darf man trotzdem.

Elektroautos sind Schrott

Oft werden einfach nur aufgeschnappte Argumente wiederholt. Lithium, Kobalt, Akku und CO2, viel zu teuer und dann noch die Reichweite. Dann kommen bei manchen noch die Einschränkungen wenn erst mal dies und jenes erfüllt sei, ja dann kann man über einen Wechsel zum E-Auto nachdenken. Und außerdem ist doch der Wasserstoff die Zukunft. Nichts als Ausflüchte. Man will das “Neue” gar nicht, man kennt es nicht, man will sich nicht damit befassen. Vielleicht hat man sogar ein bisschen Angst davor, den Schritt zur Elektromobilität zu gehen. Gerade auch deshalb schreibe ich aber in diesem Blog. Informiert euch. Denkt nach. Und trefft eine Entscheidung die ihr für richtig haltet. Aber lasst euch nicht durch Stimmungsmache der Verbrenner Lobby beeinflussen.

Es gibt viele Kräfte die daran interessiert sind die Verbrenner noch möglichst lange auf den Markt zu werfen. Und diese Kräfte haben zum Teil einen großen finanziellen Background und kämpfen mit Fehlinformationen. Zuletzt mit einer Studie von Lungenfachärzten, deren Engagement zumindest fragwürdig erscheint.
Und manchmal gewinnt man den Eindruck, dass auf Facebook bezahlte Kritiker unterwegs sind.

Ihr wollt den Diesel kaputt machen

Und daran ist das Elektroauto schuld. Endlich hat man einen Sündenbock gefunden. Die Politik will auf Biegen und Brechen versuchen das Elektroauto auf den Markt zu drücken. Deshalb gibt es jetzt Dieselfahrverbote.

Nein! Die gibt es weil die Verbrennerhersteller geschummelt haben. Und weiter schummeln. Ob Fahrverbote allerdings der richtige Weg sind, ist doch sehr zweifelhaft.
Elektroautos setzen sich nicht wegen dieser Politik durch.
Es überlegen sich momentan immer mehr Leute, wie auch ich, den Umstieg zum E-Auto. Viele informieren sich, fahren Probe und wägen ab. Treffen eine Entscheidung, meist unabhängig von Fahrverboten.


Der Anfang meiner Überlegung war mein Seat Exeo. Mit betroffenem Schummel-Dieselmotor. Als ich den dann verkaufen wollte, war der Preis ins Bodenlose gesunken. Selbst die Händler aus dem VAG Verbund wollten das Auto nur mit großen Abschlag in Zahlung nehmen. Andere Händler wollten ihn gar nicht.
Der Gipfel war dann die Aussage eines VAG Händlers, der mir sagte, er kann mir nur einen Betrag X geben. Deutlich unter Marktwert. Und kaufen wird er ihn nur, weil er beim Weiterverkauf vom VAG-Konzern eine Förderung bekommt. Der Händler schon, ich bekam vom Konzern nix.

Ob die ganze Dieselproblematik aktuell wirklich so hoch gekocht werden muss, wage ich zu bezweifeln. Fahrverbote überall. Ja, man gewinnt den Eindruck man will den Diesel kaputt machen. Warum?
Weil man Diesel und Benziner der Neuen super sauberen Generation verkaufen will. Nochmal ein Aufbäumen um neue Verbrenner unters Volk zu bringen. Hinhaltetaktik, so sehe ich das.

Die Glaskugel

Wo die Reise hingehen wird weiß ich nicht und weiß wohl keiner. Ich geb hier jetzt einfach meine Meinung wieder. In einigen Jahren wird man sehen wieviel davon eingetroffen ist.

Der Wandel zum Elektroauto ist unumkehrbar. Und die Geschwindigkeit des Umstiegs wird sich stark erhöhen. Spätestens wenn die deutschen Hersteller dann in zwei oder drei Jahren Elektroautos in Stückzahlen auf den Markt werfen. Dann wird man auch anfangen, diese massiv und aggressiv unters Volk zu bringen.

Der Diesel wird weiter an Bedeutung verlieren. Man wird versuchen möglichst viele Benziner zu verkaufen. In fünf oder sechs oder X Jahren wird man dann feststellen das wir mit unserer versprochenen CO2 Senkung nicht hinkommen. Ja, weil der böse Benziner soviel CO2 ausstösst. Dann wird man vielleicht in zehn Jahren anfangen die Benziner zu verteufeln. Und falls es bis dahin schon genügend deutsche Elektroautos gibt, ja spätestens dann wird man diese dann empfehlen.

Auch ich sehe die Gefahr, dass die Elektroautos dann in irgendeiner Weise am Bundeshaushalt beteiligt werden. Über eine irgendwie geartete Steuerbelastung, der Gesetzgeber ist da kreativ. So wie es aktuell ist, mit kostenlosem Strom und Steuerfreiheit, so wird es nicht auf Dauer bleiben könne. Aber ich nehme diese Zeit gern mit, wer nicht?
Zumal die meisten kostenlosen Ladesäulen von Gewerbebetrieben betrieben werden und nicht vom Steuerzahler finanziert werden.

Was will die Politik

Ich fürchte, nach dem ganzen “Rumgeiere” in letzter Zeit, dass weiß die Politik selber nicht. Erst heute, 31.01.19, wieder ein Statement unseres Verkehrsministers. Er erwarte von den deutschen Automobilherstellern ein Schnelleres Vorgehen bei der Elektroauto-Entwicklung. Es müsse bezahlbare Elektroautos geben, Elektromobilität muss erlebbar sein. Klingt erstmal positiv.
Gleichzeitig werden aber CO2 Grenzwerte angezweifelt. Stickoxide sind auf einmal gar kein Problem mehr. Einem Tempolimit wird eine Absage erteilt.
Man scheut sich davor eine klare Linie vorzugeben. Diesel-Nachrüstung Ja, auf Kosten der Autohersteller; Nein. Alles wartet erst mal ab. Und so macht es dann eben auch ein Großteil der Autofahrer.

Mit der Verknüpfung dieser Themen erweist man der Elektromobilität eher einen Bärendienst. Man sollte das Augenmerk mehr auf die Vorteile legen, die ein Elektroauto bietet. Man kann nur Überzeugen. Und mit Dieselfahrverboten überzeugt man garantiert keinen.

Es sind immer wieder die gleichen Vorurteile gegen die Elektromobilität, mit denen man im Gespräch konfrontiert wird. Ein häufig gehörtes Argument davon ist: Die Reichweite der Elektroautos ist viel zu gering. Auf den ersten Blick vielleicht, aber das ist nur die halbe Wahrheit.

Wie weit muss mein Auto fahren können

Das sollte die erste Frage sein, die man sich realistisch beantworten muss. Es sollte dabei keine Rolle spielen, dass man ein- oder zweimal im Jahr in Urlaub fährt. Auch die obligatorischen Verwandtenbesuche, so sie denn nicht alle Wochen stattfinden, sind nicht ausschlaggebend.


Einfach die Alltagsstrecken, die man so zurücklegt. Pendeln in die Arbeit, Einkaufen, Taxidienste usw. Wieviel kommt am Tag zusammen. Wo parkt mein Auto, wie lange steht es da und gibt es in der Nähe vielleicht sogar eine Ladesäule. Wann immer möglich, wenn das Auto steht – Laden.
Es macht ja sonst nichts als rumzustehen. Vielleicht muss man dann aber auch einen kleinen Fußweg von der Ladesäule bis zum endgültigen Ziel in Kauf nehmen. Alles im Umkreis von 10 Minuten wäre für mich jetzt kein Problem.

Ich habe mir vor dem Kauf meines E-Autos die gleichen Fragen gestellt. Ja, auch ich war nicht frei von Reichweitenangst. Man hat eben über Jahre gelernt, 600 oder 700 oder noch mehr Kilometer zu fahren, um dann mal wieder voll zu tanken.
Beim Elektroauto ist die Taktik ein bisschen anders, es bedarf Umstellung, aber die tut nicht weh.
Falls die täglichen Fahrten die angegebene Reichweite nicht überschreiten ist alles gut, vorausgesetzt man kann daheim laden. Dann befindet sich die Tankstelle in der eigenen Garage.
Für Laternenparker kann sich die Sache schon etwas schwieriger gestalten. Eine Ladesäule im Umkreis der Wohnung wäre von Vorteil. Dann kann ich, wenn es sein muss, jeden Tag morgens in ein frisch geladenes, vorgeheiztes Auto steigen.

Was, wenn ich nicht zuhause laden kann

Es erschwert die Bedingungen für ein Elektroauto zweifellos. Die Empfehlung lautet ganz klar: Es kommt drauf an.
Wenn die Möglichkeit besteht beim Arbeitgeber zu laden, dann siehe oben.
Für den Fall, dass weder eine Möglichkeit in der eigenen Garage, noch am Arbeitsplatz, noch am abendlichen Stellplatz besteht, bedarf es wirklich einer Einzelfallentscheidung. Gerade bei eher beschränkten Reichweiten, die ein tägliches Laden erforderlich machen. In dem Fall sollte man sich dann überlegen ein Modell mit einer höheren Reichweite zu wählen, die ein tägliches Laden nicht erforderlich macht. Ich bin persönlich aber kein großer Freund von zu großen Akkus, alleine wegen der Umweltbilanz, die dann negativer ausfällt.
Aber wie so oft im Leben, entscheiden darf das jeder für sich selbst.
Schnelllader entlang der täglichen Strecke vereinfachen das Laden ebenfalls. Für den Hyundai Ioniq, Reichweite Winter 180, Sommer 240 Kilometer dauert eine Ladung von 10% bis 80% ca. 20 bis 25 Minuten. Es lohnt sich dabei etwas mit den Zeitpunkten des Aufladens zu experimentieren, um möglichst effektiv zu laden. Falls jemand für den Vorteil der Elektromobilität nicht bereit ist ein klein wenig Zeit zu investieren, dann ist der Umstieg auf ein Elektroauto vielleicht noch zu früh.
Mich persönlich schränkt der Umstieg auf das E-Auto diesbezüglich nicht ein. Wenn ich will kann ich in der Garage über Nacht immer auf 100 % laden. Mache ich jedoch nicht, weil ich eigentlich immer relativ genau weiß, wieviel Kilometer ich für den nächsten Tag brauche, plus Reserve.
Ein Schnelllader in Nähe zu meinem Arbeitsplatz macht mich da aber auch flexibel. Vor allem lade ich dort derzeit günstiger als zuhause. Wird sich irgendwann ändern. Aber momentan nutze ich die Möglichkeit gerne.

Elektroauto erfordert mehr Planung

…und ein Umdenken. Ich habe mir relativ schnell ein anderes Verhalten antrainiert. Abends einen Blick auf die Reichweite, was habe ich morgen vor. Anstecken oder nicht? In 80 Prozent der Fälle, anstecken überflüssig.
Das heißt nicht überflüssig, ich leiste mir den Komfort des Vorheizens am Morgen.
In relativ kurzer Zeit kennt man die Ladesäulen in der Umgebung in der man sich im Alltag aufhält. Falls es keinen Umweg erfordert, wird der Parkplatz beim Einkaufen, oder sonstigem, an einer der zahlreichen 22kW Säulen gewählt und während des Parkens geladen. Besetzt sind die Ladesäulen meist nicht, wobei zur Primetime an kostenlosen Säulen auch möglich. Es steigen schließlich zunehmend mehr Menschen auf E-Auto um. Im Gegenzug vergeht kaum ein Monat in dem man nicht durch eine neue Ladesäule im Umfeld überrascht wird. Es wird kräftig gebaut. Die Infrastruktur wächst.

Fazit: Im Alltag spielt die, gegenüber einem Verbrenner, begrenzte Reichweite kaum eine Rolle. Probleme mit leerer Batterie ohne Lademöglichkeit hatte ich noch nie. Sollte ich mir unsicher sein, bleib ich fünf Minuten an einer Schnellladesäule stehen und habe wieder genügend Puffer um die Bedenken einzudämmen.
Reichweitenangst beim Umstieg vom Verbrenner ist verständlich, verfliegt jedoch mit zunehmender Dauer von selbst.

Ein Elektroauto passt nicht für Alle, aber für sehr viele!

Update 22.01.2019 Aber die Heizung im Stau

Aktuell geistert immer wieder das selbe Bild durch die sozialen Medien. Winter, langer Stau auf der Autobahn und die Befürchtung das man im Elektroauto dann erfriert…

Die Heizung braucht Strom, das stimmt. Aber dank Wärmepumpe ist die Menge überschaubar. Konkret bedeutet das einen durchschnittlichen Wert von 1 kW/h. Sprich wenn mein Auto voll geladen ist heizt es 28 Stunden. Bei halber Ladung also immer noch ausreichend. Ich fahre jetzt seit übe 30 Jahren Auto und bin noch in keinem Stau länger als 2 Stunden gestanden. Alles andere sind absolute Ausnahmefälle und bringen dann auch die Verbrennerfahrer in Nöte. Zudem stinken alle Verbrenner im Stau vor sich hin. Das Elektroauto heizt ohne lokale Emission. Und das ausreichend lange.

Es sind immer wieder die gleichen Vorurteile gegen die Elektromobilität, mit denen man im Gespräch konfrontiert wird. Eines davon ist: Der Preis für eine Elektroauto ist viel zu hoch. Auf den ersten Blick vielleicht, aber das ist nur die halbe Wahrheit.

Die Kosten – Hyundai Ioniq

Nehmen wir der Einfachheit halber einmal zwei relativ vergleichbare Fahrzeuge. In meinem Fall, ich fahre den Hyundai Ioniq Electric, wäre das der Hyundai Ioniq Hybrid. Als reinen Verbrenner gibt es dieses Fahrzeug nicht, also muss der Hybrid herhalten. Beide in Ausstattung Style

FahrzeugmodellListenpreisEndpreis
Hyundai Ioniq electric35.50031.500
Hyundai Ioniq Hybrid28.15028.150

Bei den Anschaffungskosten wurde die Förderung der Bafa für Elektroautos berücksichtigt. Ein etwaiger Händlerrabatt käme da noch oben drauf.

Somit ist das reine Elektroauto um 3.350 Euro teurer als ein Hybrid. Soviel erst mal zu den Anschaffungskosten, die in der Tat deutlich höher liegen. Ab dem Zeitpunkt der Anschaffung jedoch schwingt das Pendel zum Elektroauto.

Als Beispielrechnung nehme ich meine persönliche Fahrleistung von etwa 30.000 km/Jahr. Dies muss man gegebenenfalls anpassen.

Die laufenden Kosten

Als Fixkosten wäre da einmal die KFZ-Steuer zu nennen.
Für das Elektroauto sind das die ersten 10 Jahre null Euro. Beim Verbrenner sind pro Jahr 32 Euro fällig, das ist natürlich bei diesem Hybrid noch relativ human.

Als Kundendienstintervall sind für beide Fahrzeuge 15.000 km festgelegt. Die Kosten für den Kundendienst kann ich leider nur schätzen. Dürften im Schnitt für den Electric 120 Euro betragen, für den Hybrid rechne ich mit 250 Euro im Durchschnitt. Wenn jemand genaue Zahlen hat, bitte anpassen.

Der größte Posten sind die Treibstoff- bzw. Stromkosten.
Den Electric rechne ich im Schnitt Sommer/Winter mit 13,8 kW/h auf 100 km. Den Hybrid mit 4,8 Liter, Quelle dafür sind die Angaben in Spritmonitor.de.
Als Kosten für den Strom nehme ich den ungünstigen Fall vom Haushaltsstromtarif, hier 28 Cent/kW Ökostrom. Die Masse der Ladungen findet aber wohl eher nicht zu Hause statt, da es dort zur Zeit zu teuer ist. Für den Benzin habe ich einen Wert von 1,47 €. Das ist der grob gemittelte Wert in 2018 laut Statista.

Stromkosten für 30.000 km pro Jahr 1.159,20 €
Benzinkosten für die gleiche Strecke 2.116,80 €

Gesamtkosten pro Jahr, eingerechnet Kundendienst, Steuer und Treibstoff.

Electric 1.400 € gerundet
Hybrid 2.650 € ebenfalls gerundet.

Ein Unterschied von 1.250 € pro Jahr. Sprich, nach weniger als 3 Jahren fährt der Elektro Ioniq günstiger als der Hybrid. Das Elektroauto hat den höheren Kaufpreis kompensiert.
Wie gesagt wurden dabei keine kostengünstigen Ladungen berücksichtigt. Zum Vergleich liege ich momentan bei Ladekosten von etwa 13 Cent/Kilometer. Es gibt auch, noch, sogenannte Flatrates, die Stromladen zum Fixpreis pro Monat erlauben.
Aber hier wie gesagt der momentan ungünstigste Fall angenommen.

Die Kosten beim Volkswagen Golf

Diesmal der Vergleich mit einem reinen Verbrenner, relativ schwierig, da es nicht so wirklich viele Fahrzeuge gibt, die sowohl als Verbrenner als auch als Elektroauto angeboten werden. Aber der Golf hat beide Varianten.

FahrzeugListenpreisAusstattungEndpreis
e Golf36.80032.800
Golf 1.5 TSI24.975Highline31.800

Wiederum wurde die Elektroauto Förderung beim Preis des e Golf berücksichtigt. Mit einigermassen vergleichbarer Ausstattung beträgt der Preisunterschied dann gerade einmal noch 1.000 €. Das Ergebnis ist also schon vorgezeichnet.

Fahrleistung wieder angenommen 30 TKM pro Jahr.
Für den Golf 1,5 TSI fällt noch Kraftfahrzeugsteuer in Höhe von 72 €. Der e Golf wiederum 10 Jahre steuerbefreit.

Spritmonitor wirft für den Golf 1.5 TSI einen Durchschnittsverbrauch von 6,53 Litern Benzin aus. Der e Golf verbraucht demnach 15 kW/h.

Mit welchen Kosten ich für die jeweilige Antriebsart rechne, kann man beim obigen Vergleich sehen.

Stromkosten für 30.000 km pro Jahr 1.260 €
Benzinkosten für 30.000 km pro Jahr 2.880 €, plus Steuer sind das 2.952 €

Bei dieser Fahrleistung fahre ich bereits nach einem Jahr mit dem e Golf günstiger als mit dem Verbrenner. Für den Diesel sollte es zu einem ähnlichen Ergebnis kommen.

Den Vorteil bei den Wartungen habe ich in diesem Fall gar nicht mehr berücksichtigt. Genaue Zahlen von Volkswagen kenne ich da nicht. Aber das Verhältnis der Kosten wird ähnlich sein wie oben bei Hyundai.

Fazit: Die Anschaffungskosten sind bei Elektroautos höher, aber wenn man weiter rechnet, fährt man auf Dauer auf jeden Fall günstiger, selbst wenn sich der Strompreis irgendwann auch mal erhöhen wird.